Painterly Interventions
Malerische Eingriffe in bestehende Bildsysteme
KERNDEFINITION
Die Werkreihe arbeitet mit bestehenden Bildwerken, die durch malerische Eingriffe verändert werden
Farbe, Gestik und materielle Überlagerungen verschieben die ursprüngliche Bildstruktur
METHODE
Ausgangspunkt ist das vorhandene Bild
Nicht als Vorlage, sondern als Träger von Bedeutung
Durch Eingriffe mit Farbe, Spritzung, Schichtung und Störung entstehen neue visuelle Zustände
ZENTRALER GEDANKE
Das Bild wird nicht ergänzt, sondern unterbrochen
Bedeutung entsteht im Moment der Störung
MATERIAL / GESTE
Die Eingriffe sind gestisch, körperlich und unmittelbar
Sie folgen keiner Illustration, sondern einer Reaktion auf das vorhandene Bild
POSITION
Painterly Interventions versteht sich als Untersuchung von Bildautorenschaft, Kontrolle und Transformation
König Ludwig I. mit seiner Schönheitsgalerie
Claude Lefebvre Portrait von Marie de Rabutin Chantal, Marquise de Sévigné, 65*75 cm
Genti Pinni meets Schlund, 12*14 cm
Jean Baptiste Greuze meets Schlund, 20*27 cm
Tänzerin im neuen Gewand, 50*70 cm